Packliste Europa

Vom NanoPack-Team · Aktualisiert am · Mit offiziellen Quellen abgeglichen

Was du für eine Reise durch Europa einpackst: Im Schengen-Raum reist du mit dem Personalausweis, für Großbritannien und andere Länder außerhalb des Schengen-Raums brauchst du den Reisepass. Die Europäische Krankenversicherungskarte auf der Rückseite deiner Krankenkassenkarte gilt in der ganzen EU. In der Eurozone zahlst du in Euro, sonst in der Landeswährung wie Pfund, Franken oder Zloty, am besten mit einer Karte ohne Fremdwährungsgebühr und etwas Bargeld. Beim Strom hast du meist Glück, in den meisten Ländern ist die Steckdose dieselbe wie zu Hause (Typ F), nur für Großbritannien und Irland (Typ G), die Schweiz (Typ J) und teils Italien (Typ L) brauchst du einen Reiseadapter. Pack leicht und in Schichten für wechselhaftes Wetter, dazu bequeme, eingelaufene Schuhe, eine Tasche mit Reißverschluss gegen Taschendiebe und bei einem Flug alle Flüssigkeiten bis 100 ml. Reist du mit dem Zug oder per Interrail, gehören Ticket, Schlafmaske und ein kleines Schloss dazu.

Europa: das Wichtigste auf einen Blick

  • Personalausweis für den Schengen-Raum, Reisepass für Großbritannien
  • Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) für die ganze EU
  • Eine Karte ohne Fremdwährungsgebühr und etwas Bargeld
  • Euro in der Eurozone, sonst die Landeswährung
  • Reiseadapter nur für Großbritannien, die Schweiz und Italien
  • Leichte Kleidung nach dem Schichtprinzip fürs wechselhafte Wetter
  • Bequeme, eingelaufene Schuhe fürs Kopfsteinpflaster
  • Eine Powerbank und Offline-Karten für unterwegs
  • Eine Tasche mit Reißverschluss gegen Taschendiebe
  • Bei einem Flug alle Flüssigkeiten bis 100 ml

Europa ist der Kontinent, auf dem du eine Grenze überquerst, ohne es zu merken, und trotzdem ändert sich mit ihr das Kleingedruckte. In der einen Stadt zahlst du in Euro, in der nächsten in Franken oder Pfund. In Deutschland, Spanien und den Niederlanden passt dein Stecker ohne Adapter, in Großbritannien, der Schweiz und teils Italien nicht. Im Schengen-Raum reicht dein Personalausweis, für Großbritannien brauchst du den Reisepass. Das Gute daran: Das Große bleibt gleich. Du packst leicht und in Schichten für ein Wetter, das von Andalusien bis Schottland alles kann, und die Kleidung, die Schuhe und der Kulturbeutel sehen für jedes Ziel ähnlich aus. Es sind die kleinen Umschalter von Land zu Land, an denen die meisten hängen bleiben, der falsche Adapter, das fehlende Bargeld in der Landeswährung, der Ausweis statt des Passes. Diese Liste sortiert genau die zuerst und baut den bewährten Reisekern darum herum, damit die ganze Fahrt quer durch Europa leicht wird.

Was du nicht einpacken solltest

  • Einen Spannungswandler · Europa hat überall 230 Volt, du brauchst höchstens einen Steckeradapter für Großbritannien, die Schweiz oder Italien
  • Einen Adapter für jedes Land · in den meisten Ländern passt dein Typ-F-Stecker ohne Adapter, einer für Typ G, J und L reicht
  • Nur eine einzige Währung in bar · beim Länderwechsel brauchst du die jeweilige Landeswährung, heb sie besser vor Ort am Automaten ab
  • Voll aufgefüllte Kosmetik fürs Handgepäck · sprengt das 100-ml-Limit, füll in Reisegrößen um
  • Brandneue, nicht eingelaufene Schuhe · die Altstädte Europas sind ein einziges Kopfsteinpflaster
  • Teuren Schmuck und Wertsachen · in vollen Städten ein Ziel für Taschendiebe, lass sie zu Hause

Pack-Tipps und typische Fehler

Sortier zuerst Ausweis, Stecker und Währung

Drei Dinge ändern sich in Europa von Land zu Land, und genau an ihnen bleiben die meisten hängen. Das Dokument: Im Schengen-Raum reist du mit dem Personalausweis, für Großbritannien und andere Länder außerhalb des Schengen-Raums brauchst du den Reisepass. Der Stecker: Der Strom ist überall 230 Volt, aber Großbritannien, die Schweiz und teils Italien nutzen andere Steckdosen als deine. Das Geld: In der Eurozone zahlst du in Euro, in der Schweiz in Franken, in Großbritannien in Pfund, in Polen oder Tschechien in der jeweiligen Landeswährung. Klär diese drei vor dem Packen, und der Rest der Liste ist der gewohnte Reisekern.

Einen Adapter brauchst du nur in wenigen Ländern

In den meisten europäischen Ländern ist die Steckdose dieselbe wie zu Hause, der Typ F, und dein Ladegerät passt ohne Adapter, etwa in Österreich, Spanien, Frankreich und den Niederlanden. Die Ausnahmen sind schnell gemerkt: Großbritannien und Irland nutzen den dreipoligen Typ G, die Schweiz den Typ J und Italien neben Typ F oft den Typ L. Für diese Länder gehört ein kleiner Reiseadapter ins Gepäck, ein Universaladapter deckt gleich alle ab. Einen Spannungswandler brauchst du nirgends in Europa, die 230 Volt sind überall gleich.

Die EHIC nimmt dir im Krankheitsfall die Sorge

Die Europäische Krankenversicherungskarte steckt in Deutschland auf der Rückseite deiner gesetzlichen Krankenkassenkarte, du musst also nichts extra beantragen. Mit ihr wirst du bei einem Arzt- oder Krankenhausbesuch in jedem EU-Land behandelt wie ein gesetzlich Versicherter vor Ort. Sie deckt aber nur die staatliche Versorgung, nicht einen privaten Arzt und keinen Rücktransport nach Hause. Eine zusätzliche Auslandsreise-Krankenversicherung schließt genau diese Lücke und kostet für ein Jahr wenig. Nimm beides mit, die Karte im Portemonnaie und die Police als Foto auf dem Handy.

In vollen Städten arbeiten Taschendiebe

Volle Bahnhöfe, die Metro und das Gedränge vor den großen Sehenswürdigkeiten sind überall in Europa die Orte, an denen Taschen geöffnet werden, von den Ramblas in Barcelona bis zur Metro in Rom und Paris. Nimm eine kleine Umhängetasche mit Reißverschluss, trag sie im Gedränge vorne vor dem Körper und steck weder Handy noch Geldbeutel in die Gesäßtasche. Halt eine Karte und etwas Bargeld getrennt vom Rest, dann ruiniert ein Diebstahl nicht die ganze Reise, und fotografier vorher deine Dokumente.

Reist du mit dem Zug oder per Interrail, pack leicht

Eine Bahnreise durch Europa heißt, dein Gepäck selbst über Bahnsteigtreppen und in enge Abteile zu tragen und oft mehrmals am Tag umzusteigen. Ein Rucksack oder eine weiche Reisetasche schlägt hier den großen Rollkoffer. Denk daran, dass viele Schnell- und Nachtzüge trotz Interrail-Pass eine Reservierung verlangen, und buch sie für beliebte Strecken vorab. Für die langen Fahrten und den Nachtzug lohnen ein Nackenkissen, Ohrstöpsel, eine Schlafmaske und ein kleines Schloss für den Rucksack, und die Steckdose am Sitz lädt dein Handy unterwegs.

Was am häufigsten vergessen wird

  • Ein Reiseadapter für Großbritannien, die Schweiz oder Italien, sonst passt dein Stecker
  • Die Europäische Krankenversicherungskarte für einen Arztbesuch in der EU
  • Etwas Bargeld in der Landeswährung, wo nicht mit Euro gezahlt wird
  • Der Reisepass, wenn dein Ziel außerhalb des Schengen-Raums liegt
  • Eine Powerbank für den langen Reisetag mit Karte, Fotos und Tickets

Was viele hinterher vermisst haben

  • Eine wärmere Schicht für den kühlen Abend, auch im Süden
  • Eine Tasche mit Reißverschluss für die vollen Touristenstädte
  • Bequeme, eingelaufene Schuhe statt des neuen Paars
  • Ein kleiner Reiseregenschirm für den plötzlichen Schauer

Häufige Fragen

Was muss man für eine Reise durch Europa einpacken?

Zuerst die drei Dinge, die sich von Land zu Land ändern: den Personalausweis, für Ziele außerhalb des Schengen-Raums wie Großbritannien den Reisepass, dazu Geld in der passenden Währung und einen Reiseadapter, falls es nach Großbritannien, in die Schweiz oder nach Italien geht. Dann der gewohnte Reisekern: die Europäische Krankenversicherungskarte, eine Karte ohne Fremdwährungsgebühr und etwas Bargeld, leichte Kleidung nach dem Schichtprinzip, bequeme eingelaufene Schuhe, ein Kulturbeutel mit Flüssigkeiten bis 100 ml beim Flug, eine Powerbank und eine Tasche mit Reißverschluss gegen Taschendiebe. Du kannst die Liste hier abhaken oder als PDF ausdrucken.

Reicht der Personalausweis für eine Reise in Europa?

Innerhalb des Schengen-Raums reist du als Deutsche oder Deutscher mit dem Personalausweis, einen Reisepass brauchst du dafür nicht. Für Länder außerhalb des Schengen-Raums, allen voran Großbritannien, nimmst du den Reisepass mit. Achte in beiden Fällen darauf, dass das Dokument über die ganze Reise gültig ist. Für einen Arztbesuch steckt die Europäische Krankenversicherungskarte auf der Rückseite deiner Krankenkassenkarte, sie gilt in der ganzen EU.

Welchen Reiseadapter brauche ich in Europa?

In den meisten europäischen Ländern gar keinen, denn der Strom ist überall 230 Volt und die Steckdose meist dieselbe wie zu Hause, der Typ F. Einen Adapter brauchst du nur für Großbritannien und Irland (Typ G), die Schweiz (Typ J) und teils Italien, das neben Typ F oft den Typ L nutzt. Ein Universaladapter deckt alle diese Länder mit einem Teil ab. Einen Spannungswandler brauchst du in Europa nirgends.

Brauche ich in ganz Europa Euro?

Nein. In den 21 Ländern der Eurozone zahlst du in Euro, aber viele europäische Länder haben ihre eigene Währung, etwa Großbritannien das Pfund, die Schweiz den Franken, Polen den Zloty, Tschechien die Krone und Schweden ebenfalls die Krone. Am unkompliziertesten zahlst du mit einer Karte ohne Fremdwährungsgebühr und hast für kleine Läden, Trinkgeld und Märkte etwas Bargeld der jeweiligen Landeswährung dabei, das du am besten vor Ort am Automaten abhebst.

Was vergisst man für eine Europareise am häufigsten?

Den Reiseadapter für Großbritannien, die Schweiz oder Italien, obwohl er im Rest Europas nicht nötig ist, das Bargeld in der Landeswährung beim Wechsel in ein Nicht-Euro-Land und den Reisepass, wenn das Ziel außerhalb des Schengen-Raums liegt. Dazu die Europäische Krankenversicherungskarte für einen Arztbesuch, eine Powerbank für den langen Reisetag und eine wärmere Schicht, weil auch die Abende im Süden abkühlen. Nichts davon ist teuer, und genau deshalb bleibt es liegen.

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