Packliste Ferienlager
Vom NanoPack-Team · Aktualisiert am · Mit offiziellen Quellen abgeglichen
Was du fürs Ferienlager einpackst: Es sind ein bis zwei Wochen betreut weg, oft im Zelt, also gib robuste, alte Kleidung mit, die dreckig werden und zur Not verloren gehen darf, und schreib in wirklich alles den Namen. Fürs Zeltlager packst du das Schlafen selbst, Schlafsack, Isomatte und ein Kissen, dazu eine Stirnlampe für den Weg zum Waschhaus, Regenjacke, Regenhose und Gummistiefel, feste Schuhe und Badesachen. Wichtig sind eine kleine Reiseapotheke mit den eigenen Medikamenten, die du der Betreuung nur mit schriftlicher Einwilligung übergibst, die Versichertenkarte oder eine Kopie, Taschengeld in kleinen Scheinen und ein Wäschesack. Beachte die Handy-Regeln des Veranstalters, der Telefone oft einschränkt, und lass Wertsachen zu Hause.
Ferienlager: das Wichtigste auf einen Blick
- Robuste, alte Kleidung, die dreckig werden darf
- Name in Kleidung, Schuhen und Trinkflasche
- Schlafsack, Isomatte und ein Kissen fürs Zeltlager
- Eine Stirnlampe mit Ersatzbatterien
- Regenjacke, Regenhose und Gummistiefel
- Feste Schuhe, Badesachen und ein Handtuch
- Kleine Reiseapotheke mit den eigenen Medikamenten
- Versichertenkarte oder eine Kopie
- Taschengeld in kleinen Scheinen und ein Wäschesack
- Die Handy-Regeln des Veranstalters, oft eingeschränkt
Ein Ferienlager ist für viele Kinder die erste längere Zeit weg von zu Hause, meist ein bis zwei Wochen, häufig im Zelt oder in einem einfachen Selbstversorgerhaus, und darauf richtet sich diese Liste aus. Hier zählt nicht das schicke Outfit, sondern robuste, alte Kleidung, die im Matsch, am Lagerfeuer und beim Toben dreckig werden darf und die zur Not auch verloren gehen kann. Deshalb steht in fast jedem Punkt derselbe Rat: alte Sachen mitgeben und in wirklich alles den Namen schreiben, denn aus einem Lager voller Kinder findet nur beschriftetes Zeug zuverlässig zurück. Weil im Zeltlager niemand ein Bett bezieht, packst du das Schlafen selbst ein, Schlafsack, Isomatte und ein Kissen, und für den Weg zum Waschhaus eine Stirnlampe. Zwei Dinge werden am leichtesten übersehen und sind am wichtigsten: die eigenen Medikamente, die du der Betreuung nur mit einer schriftlichen Einwilligung in die Hand geben darfst, und die Handy-Regeln des Veranstalters, der Telefone oft einschränkt oder zu Beginn einsammelt. Wertsachen und teure Technik bleiben zu Hause.
Zuerst: die Regeln des Veranstalters
- Die offizielle Packliste des Veranstalters · sie geht dieser hier vor und nennt, was vor Ort gestellt wird
- Die Handy-Regeln · viele Veranstalter schränken Telefone ein oder sammeln sie zu Beginn ein
- Was gestellt wird · Zelt, Isomatte und Verpflegung, oder ob dein Kind alles selbst mitbringt
- Treffpunkt, An- und Abreise und die Uhrzeiten
- Die Post-, Besuchs- und Anrufregeln · so bleibt der Kontakt, auch wenn das Handy zu Hause bleibt
- Wie Medikamente an die Betreuung übergeben werden · meist mit einem Formular und einer schriftlichen Einwilligung
Dokumente, Karte und Geld
- Versichertenkarte (elektronische Gesundheitskarte) · weist beim Arzt die Krankenkasse nach; gib sie mit oder zumindest eine Kopie
- Kopie vom Impfpass · falls beim Arzt der Impfstatus oder die Tetanus-Impfung gebraucht wird
- Die ausgefüllten Formulare · Einverständnis, Gesundheitsbogen und die schriftliche Einwilligung zur Medikamentengabe
- Das Taschengeld in kleinen Scheinen · ein Teil griffbereit, eine Reserve getrennt im Gepäck
- Kontaktliste mit Notfallnummern auf Papier · Eltern, Hausarzt und Krankenkasse, für den Fall, dass kein Handy erlaubt ist
- Eine kleine Geldbörse · die nicht das ganze Taschengeld auf einmal zeigt
Kleidung für 1 bis 2 Wochen
- Unterwäsche und Socken ×1 Paar pro Tag, plus Reserve · gewaschen wird selten, also lieber zu viel
- T-Shirts und Oberteile ×6 bis 8 · alt und robust, nichts, worum es schade wäre
- Kurze und lange Hosen ×3 bis 4 · die im Gelände und am Lagerfeuer dreckig werden dürfen
- Ein warmer Pullover oder Hoodie · für den kühlen Abend
- Nachtwäsche und ein paar warme Schlafsocken
- Eine Mütze oder ein Sonnenhut je nach Jahreszeit
- Namensetiketten oder ein Wäschestift · Name in Kleidung, Schuhe, Schlafsack und Trinkflasche, sonst kommt die Hälfte nicht zurück
Regen, Sonne und feste Schuhe
- Eine Regenjacke · im Ferienlager wird bei jedem Wetter draußen gelebt
- Eine Regenhose · für die nasse Wiese und Ausflüge im Regen
- Gummistiefel · nach dem Regen wird das Lager schnell matschig
- Feste Schuhe und ein zweites Paar · eines wird nass, das andere bleibt trocken
- Sandalen oder Badeschuhe · fürs Waschhaus und den Badesee
- Badesachen und ein Handtuch zum Schwimmen · See, Freibad oder Schlauchboot stehen oft auf dem Programm
- Sonnenhut, Sonnenbrille und eine gefüllte Trinkflasche
- Ein kleiner Rucksack für Wanderungen und Ausflüge
Schlafen und Wohlfühlen im Zeltlager
- Ein Schlafsack · im Zeltlager gibt es keine Bettwäsche; frag beim Veranstalter, ob ein warmer Sommerschlafsack reicht
- Isomatte oder Luftmatratze · die Kälte kommt im Zelt von unten
- Ein Kissen oder ein vollgestopfter Packsack
- Eine Stirnlampe mit Ersatzbatterien · für den Weg zum Waschhaus im Dunkeln
- Ohrstöpsel · im Zelt und im Mehrbettzimmer wird es selten früh ruhig
- Ein Kuscheltier oder ein kleines Stück Zuhause · hilft über das erste Heimweh
- Ein Buch, ein Kartenspiel und eine Einwegkamera · weil das Handy oft eingeschränkt ist
- Frankierte, adressierte Briefumschläge · damit Post nach Hause auch wirklich ankommt
Kulturbeutel und Hygiene
- Zahnbürste & Zahnpasta
- Duschgel und Shampoo in Reisegröße · kleine Flaschen laufen im Gepäck seltener aus
- Ein schnelltrocknendes Handtuch und ein Waschlappen
- Deo, Bürste oder Kamm und ein paar Haargummis
- Sonnencreme LSF 30+ und Lippenbalsam
- Taschentücher und Feuchttücher · praktisch, wenn das Waschhaus weit weg ist
- Für ältere Kinder: Monatshygiene (Tampons oder Binden) oder was sonst gebraucht wird · altersabhängig, pack, was der Alltag verlangt
- Ein Kulturbeutel zum Aufhängen · im Zelt und im geteilten Waschhaus gibt es keine Ablage
Reiseapotheke und Gesundheit
- Die eigenen Medikamente · in der Originalverpackung, mit einem Plan zu Dosis und Einnahme, den du der Betreuung schriftlich übergibst
- Ein kleines Erste-Hilfe-Set mit Pflaster und Blasenpflaster
- Eine Zeckenzange · im Wald und auf der Wiese sind Zecken der häufigste Fall
- Ein Mittel gegen Insektenstiche und gegen Sonnenbrand
- Schmerz- und Fiebermittel für Kinder · Ibuprofen als Saft oder Paracetamol, altersgerecht dosiert
- Ein Fieberthermometer und etwas gegen Durchfall und Bauchweh
- Desinfektionsmittel für kleine Wunden
Was du nicht einpacken solltest
- Teurer Schmuck und Wertsachen · im Lager gibt es keinen sicheren Ort, und im Trubel sind sie schnell weg
- Neue oder Lieblingskleidung · sie wird dreckig, nass und geht verloren; gib alte, robuste Sachen mit
- Mehr Handy und Technik, als der Veranstalter erlaubt · oft werden Geräte ohnehin eingesammelt, und teure Technik ist schwer sicher zu verwahren
- Offenes Essen und große Mengen Süßigkeiten · im Zelt locken sie Wespen und Tiere an
- Viel Bargeld und große Scheine · das abgesprochene Taschengeld in kleinen Scheinen reicht
- Glasflaschen und schwere Familienpackungen · füll Duschgel und Shampoo in kleine Reisegrößen um
Pack-Tipps und typische Fehler
Alles beschriften, dann den Rest beschriften
Schreib den Namen deines Kindes in Kleidung, Schuhe, Schlafsack, Handtuch und Trinkflasche, am besten mit aufbügelbaren Namensetiketten oder einem wasserfesten Wäschestift. Am Ende einer Freizeit ist die Fundkiste voll mit guten, aber namenlosen Pullis und Handtüchern, die niemand mehr zuordnen kann, und genau die kommen nicht nach Hause. Das sind zehn langweilige Minuten, die dir am Abreisetag viel Ärger ersparen.
Alte, robuste Sachen statt neuer Lieblingsstücke
Im Ferienlager wird bei jedem Wetter draußen gelebt, mit Matsch, Lagerfeuer und Gelände, und Kleidung geht dabei kaputt, verschwindet oder kommt fleckig zurück. Gib deshalb bewusst alte, robuste Sachen mit, um die es nicht schade ist, und lieber ein paar Teile mehr, denn gewaschen wird während einer ein- bis zweiwöchigen Freizeit selten. Neue Schuhe scheuern auf der ersten Wanderung, also schick nur eingelaufene, feste Schuhe mit, dazu ein zweites Paar für den Fall, dass das erste nass wird.
Medikamente richtig an die Betreuung übergeben
Das Wichtigste in der Reiseapotheke sind die Mittel, die dein Kind ohnehin regelmäßig braucht, in der Originalverpackung und mit einem klaren Plan zu Dosis und Einnahme. Ein Punkt wird dabei gern übersehen: Betreuungspersonen dürfen Medikamente nur mit einer schriftlichen Einwilligung der Eltern geben, und bei verschreibungspflichtigen Mitteln braucht es zusätzlich eine eindeutige, schriftliche Anweisung des Arztes. Verpackung, Plan und Einwilligung übergibst du am Anreisetag persönlich dem Betreuerteam und besprichst kurz, was wann zu tun ist.
Fürs Zeltlager schläfst du selbst ein
Im Zeltlager bezieht niemand ein Bett, also packst du das Schlafen komplett selbst: einen warmen Schlafsack, eine Isomatte oder Luftmatratze gegen die Kälte von unten und ein Kissen von zu Hause. Nächte im Zelt kühlen auch im Sommer aus, deshalb gehören eine warme Schicht und Schlafsocken dazu. Und weil der Weg zum Waschhaus nachts dunkel ist, ist eine Stirnlampe mit Ersatzbatterien eines der Dinge, an die am Ende alle gedacht haben wollten.
Zecken absuchen und richtig entfernen
Ein Ferienlager spielt sich in Wald und Wiese ab, und dort sind Zecken der häufigste kleine Zwischenfall. Feste Schuhe, lange Hosen und Socken über dem Hosenbein halten sie ab, und nach einem Tag draußen lohnt sich das Absuchen an Kopf, Haaransatz und in den Kniekehlen. Sitzt eine Zecke fest, entfernt die Betreuung sie mit einer Zeckenzange nah an der Haut und mit gleichmäßigem Zug, ohne den Körper zu quetschen und ohne Öl oder Klebstoff. Danach wird die Stelle desinfiziert, und bei Rötung oder Fieber in den Tagen darauf geht dein Kind zum Arzt.
Was am häufigsten vergessen wird
- Namensetiketten in wirklich allem, sonst kommt die Hälfte nicht zurück
- Die eigenen Medikamente in Originalverpackung, mit schriftlicher Einwilligung für die Betreuung
- Gummistiefel und eine Regenhose fürs matschige Lager
- Eine Stirnlampe für den Weg zum Waschhaus im Dunkeln
- Einen Wäschesack für die getragene und feuchte Wäsche
Was viele hinterher vermisst haben
- Eine warme Schicht und Schlafsocken für die kalte Nacht im Zelt
- Ein zweites Paar feste Schuhe, wenn das erste im Matsch nass wird
- Gummistiefel für die Wiese nach dem Regen
- Frankierte, adressierte Briefumschläge, damit Post nach Hause wirklich ankommt
Häufige Fragen
Was muss man für ein Ferienlager einpacken?
Für ein betreutes Ferienlager von ein bis zwei Wochen: robuste, alte Kleidung, die dreckig werden darf, mit dem Namen in wirklich jedem Teil, dazu genug Unterwäsche und Socken, weil selten gewaschen wird. Fürs Zeltlager kommen Schlafsack, Isomatte und ein Kissen dazu, außerdem eine Stirnlampe, Regenjacke, Regenhose und Gummistiefel, feste Schuhe und Badesachen. Wichtig sind eine kleine Reiseapotheke mit den eigenen Medikamenten, die du der Betreuung mit schriftlicher Einwilligung übergibst, die Versichertenkarte oder eine Kopie, Taschengeld in kleinen Scheinen und ein Wäschesack. Wertsachen und teure Technik bleiben zu Hause. Du kannst die Liste hier abhaken oder als PDF ausdrucken.
Wie viel Kleidung braucht mein Kind im Ferienlager?
Rechne mit einem Satz Unterwäsche und Socken pro Tag plus etwas Reserve, dazu sechs bis acht robuste Oberteile und drei bis vier Hosen, die alle dreckig werden dürfen. Weil während einer ein- bis zweiwöchigen Freizeit meist nicht gewaschen wird, ist die Menge wichtiger als die Auswahl, und alte Sachen sind besser als neue, weil im Lager viel verloren geht und kaputtgeht. Eine warme Schicht für kühle Abende, eine Regenjacke mit Regenhose und ein zweites Paar feste Schuhe gehören dazu. Namensetiketten in Kleidung und Schuhen sorgen dafür, dass Liegengebliebenes zurückfindet.
Darf mein Kind das Handy mit ins Ferienlager nehmen?
Das hängt vom Veranstalter ab, und viele schränken Handys bewusst ein oder sammeln sie zu Beginn ein, damit die Kinder wirklich abschalten und in der Gruppe ankommen. Wie der Kontakt nach Hause läuft, steht in den Regeln der Freizeit, oft über Briefe oder feste Anrufzeiten. Gib deshalb frankierte, adressierte Briefumschläge mit und, wenn das Handy zu Hause bleibt, eine günstige Einwegkamera für die Fotos. Ein teures Handy ist im Lager ohnehin schwer sicher zu verwahren.
Dürfen die Betreuer meinem Kind Medikamente geben?
Nur unter klaren Bedingungen. Betreuungspersonen dürfen Medikamente in der Regel nur mit einer schriftlichen Einwilligung der Eltern verabreichen, und bei verschreibungspflichtigen Mitteln braucht es zusätzlich eine eindeutige, schriftliche Anweisung des Arztes zu Dosis und Zeitpunkt. Verpflichtet dazu ist die Betreuung nicht, deshalb klärst du das am besten vor der Freizeit. Gib die Medikamente in der Originalverpackung mit einem klaren Plan mit und übergib alles am Anreisetag persönlich dem Betreuerteam.
Was sollte man ins Ferienlager nicht mitnehmen?
Teuren Schmuck und Wertsachen, für die es im Lager keinen sicheren Ort gibt, neue oder Lieblingskleidung, die dreckig wird und verloren geht, und mehr Bargeld als das abgesprochene Taschengeld. Mehr Handy und Technik, als der Veranstalter erlaubt, bleibt besser zu Hause, oft werden Geräte ohnehin eingesammelt. Offenes Essen und große Mengen Süßigkeiten haben im Zelt nichts verloren, weil sie Wespen und Tiere anlocken. Und Glasflaschen oder schwere Familienpackungen füllst du besser in Reisegrößen um. Ein Blick auf die Verbotsliste des Veranstalters sagt dir den Rest.