Packliste Japan

Vom NanoPack-Team · Aktualisiert am · Mit offiziellen Quellen abgeglichen

Was du für Japan einpackst: Pack leicht und etwas gepflegt, denn du läufst viel, ziehst häufig die Schuhe aus und legst weite Strecken mit dem Zug zurück. Richte vor dem Flug eine mobile Suica oder Pasmo im Wallet deines Handys ein, für Züge, Busse und den Konbini, und nimm trotzdem genug Bargeld in Yen mit, weil viele kleine Restaurants, Schreine und Läden nur Bargeld nehmen. Dazu gehören Schuhe, die du leicht aus- und anziehst, ein Reiseadapter Typ A, weil Japan mit 100 Volt läuft und der deutsche Stecker nicht passt, ein kleines Handtuch für die Toilette und ein Müllbeutel, denn öffentliche Mülleimer sind selten. Trinkgeld lässt du zu Hause, das ist in Japan nicht üblich. Und dann packst du für die Jahreszeit, in der du landest.

Japan: das Wichtigste auf einen Blick

  • Reisepass, in Japan gilt Passzwang
  • Eine mobile Suica oder Pasmo im Handy-Wallet
  • Bargeld in Yen und eine Münzbörse
  • Ein Reiseadapter Typ A, Japan hat 100 Volt
  • Bequeme Schuhe zum leichten Ausziehen
  • Socken ohne Löcher
  • Ein kleines Handtuch für die Toilette
  • Ein Müllbeutel für unterwegs
  • Pocket-WLAN oder eine Reise-eSIM
  • Kleidung im Schichtprinzip für die Jahreszeit

Japan läuft reibungslos, wenn du für die Eigenheiten des Landes packst: viel zu Fuß, Schuhe aus in Wohnungen, Tempeln und manchen Restaurants, der Zug für praktisch jede Strecke und hinter der modernen Fassade überraschend viel Bargeld. Als Deutscher reist du visumfrei bis zu 90 Tage ein, musst deinen Reisepass wegen des Passzwangs aber immer dabeihaben. Reise leicht und eine Spur ordentlich, halte eine IC-Karte und ein paar Yen griffbereit und denk an die kleinen Dinge, die einen langen Tag mühelos machen: ein Handtuch für die Toilette, einen Müllbeutel, Schuhe zum schnellen Ausziehen. Der Rest hängt an der Jahreszeit, vom schwülen Sommer mit seinen Taifunen im Spätsommer bis zum klaren, kalten Winter.

Was du nicht einpacken solltest

  • Etwas zum Trinkgeldgeben · Trinkgeld ist in Japan nicht üblich und kann irritieren
  • Schuhe, die sich schwer ausziehen lassen · geschnürte Stiefel werden lästig, wenn du sie ständig aus- und anziehst
  • Socken mit Löchern · sie sind jedes Mal zu sehen, wenn du die Schuhe ausziehst
  • Erkältungs- und Schmerzmittel mit Pseudoephedrin oder Codein · einige in Deutschland gängige Wirkstoffe sind in Japan eingeschränkt oder verboten, prüf die Einfuhrregeln vorab beim japanischen Zoll
  • Ein überdimensionierter Koffer · Zimmer, Züge und Schließfächer sind klein, pack kompakt
  • Ein Spannungswandler für normale Ladegeräte · Handy, Laptop und Kamera vertragen meist 100 bis 240 Volt und brauchen nur den Adapter

Pack-Tipps und typische Fehler

Richte eine mobile IC-Karte vor dem Flug ein

Lade dir eine Suica oder Pasmo vor dem Abflug ins Wallet deines Handys und lad sie mit der Karte auf. Das schlägt die physische Karte in jedem Punkt: kein Pfand, sofort nachladbar und keine Schlange am Automaten. Du hältst das Handy an die Schranke von Zug und Bus und zahlst im Konbini, ohne nach Münzen zu kramen. Unterstützt dein Handy die mobile Karte nicht, holst du am Flughafen eine physische Welcome Suica.

Bargeld bleibt in den kleinen Läden König

Japan wirkt digital, aber viele kleine Restaurants, Schreine, Märkte und Familienläden nehmen nur Bargeld. Heb Yen am Automaten im Konbini oder bei der Japan Post ab, denn viele normale Bankautomaten nehmen keine ausländischen Karten, und nimm eine Münzbörse mit, weil sich schnell viele Münzen ansammeln.

In Japan gibt man kein Trinkgeld

Trinkgeld ist in Japan keine Sitte. Guter Service ist selbstverständlich, und Geld liegen zu lassen verwirrt das Personal, das dir manchmal sogar hinterherläuft, um es zurückzugeben. Steck das Kleingeld lieber auf deine IC-Karte.

Ein Handtuch und ein Müllbeutel begleiten dich den ganzen Tag

Viele Toiletten haben keine Möglichkeit, die Hände zu trocknen, und öffentliche Mülleimer sind wirklich selten, ein Erbe früherer Sicherheitsmaßnahmen. Ein kleines Handtuch und ein Müllbeutel lösen beides. Deinen Müll wirfst du am Konbini, am Bahnhof oder im Hotel weg, wo du ihn zusätzlich nach brennbar, Plastikflaschen und Dosen trennst.

Reiseadapter Typ A, aber selten ein Spannungswandler

Japan nutzt Steckdosen vom Typ A mit den zwei flachen Kontakten und läuft mit 100 Volt, während in Deutschland 230 Volt aus der Schuko-Steckdose kommen. Der deutsche Stecker passt nicht, du brauchst also einen Adapter, den du am besten schon zu Hause kaufst. Ein Spannungswandler ist dagegen fast nie nötig: Steht auf dem Netzteil ein Bereich von 100 bis 240 Volt, funktioniert das Gerät mit dem reinen Adapter.

Was am häufigsten vergessen wird

  • Deinen Reisepass, den du in Japan wegen des Passzwangs immer dabeihaben musst
  • Genug Bargeld in Yen, viele kleine Läden, Schreine und Restaurants nehmen nur Bargeld
  • Einen Reiseadapter Typ A, der deutsche Stecker passt in Japan nicht
  • Ein kleines Handtuch für die Toilette, oft gibt es weder Trockner noch Papier
  • Einen Müllbeutel für unterwegs, denn öffentliche Mülleimer sind selten

Was viele hinterher vermisst haben

  • Eine Münzbörse für die vielen Münzen, die sich ansammeln
  • Ein faltbarer Handfächer für den schwülen Sommer
  • Eine Offline-Übersetzungs-App für Speisekarten und Bahnhöfe
  • Bequeme Schuhe, die du an der Tür schnell aus- und anziehst

Häufige Fragen

Was muss man für Japan einpacken?

Deinen Reisepass, den du wegen des Passzwangs immer dabeihast, eine mobile Suica oder Pasmo und genug Bargeld in Yen, Schuhe zum leichten Ausziehen und Socken ohne Löcher, einen Reiseadapter Typ A für die 100-Volt-Steckdosen, ein kleines Handtuch, einen Müllbeutel und Kleidung im Schichtprinzip für die Jahreszeit. Trinkgeld lässt du zu Hause. Du kannst die Liste hier abhaken oder als PDF ausdrucken.

Wie viel Bargeld braucht man in Japan?

Mehr, als du denkst. Japan ist trotz aller Technik ein Bargeld-Land, viele kleine Restaurants, Schreine, Märkte und Läden nehmen nur Yen. Starte mit etwa 10.000 bis 20.000 Yen und heb unterwegs am Automaten im Konbini oder bei der Japan Post nach, denn viele normale Bankautomaten nehmen keine ausländischen Karten. Eine Münzbörse hilft, weil sich schnell viele Münzen ansammeln.

Welchen Adapter braucht man für Japan?

Japan nutzt Steckdosen vom Typ A mit zwei flachen Kontakten und läuft mit 100 Volt, in Deutschland sind es 230 Volt aus der Schuko-Steckdose. Der deutsche Stecker passt nicht, du brauchst einen Reiseadapter, den du am besten schon in Deutschland kaufst. Moderne Ladegeräte für Handy, Laptop und Kamera vertragen meist 100 bis 240 Volt und laufen mit dem reinen Adapter, einen Spannungswandler brauchst du dann nicht.

Braucht man für Japan ein Visum?

Für einen touristischen Aufenthalt nicht. Deutsche Staatsangehörige reisen visumfrei ein und bekommen bei der Ankunft einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen als Temporary Visitor. Der Reisepass muss für die gesamte Dauer deines Aufenthalts gültig sein, und du musst ihn in Japan wegen des Passzwangs immer bei dir tragen. Bei der Einreise werden Foto und Fingerabdrücke genommen.

Gibt man in Japan Trinkgeld?

Nein. Trinkgeld gehört nicht zur japanischen Kultur und wird nirgends erwartet, weder im Taxi noch im Restaurant oder Hotel. Der Versuch, Trinkgeld zu geben, sorgt eher für Verwirrung. Ein ehrliches, freundliches Dankeschön ist die richtige Geste.

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