Packliste Strandurlaub
Vom NanoPack-Team · Aktualisiert am · Mit offiziellen Quellen abgeglichen
Was du für den Strand einpackst: zuerst der Sonnenschutz, eine Sonnencreme LSF 30+, ein Hut, eine Sonnenbrille und etwas zum Überziehen, dazu genug Wasser, ein Strandtuch pro Person und eine Trockentasche für Handy und Schlüssel. Bring deinen eigenen Schatten mit, wenn der Strand keinen hat. Creme alle zwei Stunden nach und sofort nach jedem Bad. An tropischen Riffen wie im Roten Meer oder in Thailand nimmst du eine mineralische, riff-freundliche Sonnencreme, am Mittelmeer ist das kein Muss. Und merk dir die eine Regel, die im Wasser zählt: Zieht dich eine Rippströmung raus, kämpf nicht dagegen an, bleib ruhig und schwimm parallel zum Ufer heraus.
Strandurlaub: das Wichtigste auf einen Blick
- Sonnencreme LSF 30+, alle 2 Stunden nachgecremt
- Hut, Sonnenbrille und etwas zum Überziehen
- Genug Trinkwasser für alle
- Ein Strandtuch pro Person
- Eine Trockentasche für Handy und Schlüssel
- Dein eigener Schatten, wenn der Strand keinen hat
- Eine zweite Bademode und Wasserschuhe
- After-Sun für den Abend
- Bargeld fürs Parken und für Strandverkäufer
Wer unvorbereitet an den Strand kommt, zahlt drauf: ein Sonnenbrand, den du eine Woche spürst, Sand in allem, was du dabeihast, und ein Handy, das bis Mittag in der Hitze gart. Es geht um Schutz und ein bisschen Komfort, nicht darum, den halben Hausstand über die Dünen zu schleppen. Bring den Sonnenschutz, das Wasser und eine Trockentasche unter, dann ist der Rest nur noch Feinschliff, über den du dich freust.
Sonnenschutz
- Sonnencreme LSF 30+ · alle 2 Stunden und nach jedem Bad nachcremen
- Riff-freundliche Sonnencreme · an tropischen Riffen wie im Roten Meer oder in Thailand sinnvoll, am Mittelmeer kein Muss
- Lippenbalsam mit LSF
- Hut mit breiter Krempe oder Kappe
- Sonnenbrille mit UV-Schutz
- Strandkleid zum Überziehen oder ein Rashguard
- After-Sun oder Aloe vera für den Abend
Strandausrüstung
- Strandtuch ×1 pro Person
- Trockentasche · hält Handy, Schlüssel und Geld trocken und sicher
- Strandtasche
- Flip-Flops · für heißen Sand und den Weg zum Wasser
- Dein eigener Schatten · ein Sonnenschirm oder eine Strandmuschel, falls der Strand keinen bietet
- Eine Stranddecke oder eine sandfreie Matte
- Klappbare Strandstühle
- Eine kleine Bürste oder etwas Puder, um Sand von der Haut zu bekommen
Im und am Wasser
- Bademode ×2 · eine ist immer noch nass
- Wasserschuhe · gegen heißen Sand, Steine und Felsen
- Schwimmbrille oder Schnorchel und Taucherbrille
- Wasserdichte Handyhülle
- Ein Bodyboard oder eine Luftmatratze · wenn du Platz hast
Essen und Trinken
- Genug Trinkwasser · mehr, als du denkst, bei der Hitze
- Eine Kühlbox mit Eis
- Snacks, die die Hitze aushalten
- Wiederverwendbare Flaschen und Becher
- Ein Müllbeutel, um den Abfall wieder mitzunehmen
Gesundheit und Sicherheit
- Erste-Hilfe-Set: Pflaster, Desinfektionsmittel, Pinzette
- Eigene Medikamente
- Handdesinfektionsmittel und Feuchttücher
- Eine Trillerpfeife, wenn kleine Kinder mitschwimmen
- Eine alte Karte zum Abschaben von Quallententakeln · im Mittelmeer mit Meerwasser abspülen, nicht mit Süßwasser oder Essig
Für die Familie
- Ersatz-Bademode und Handtücher für die Kinder
- Schwimmwindeln für die Kleinsten
- Eimer, Schaufel und Sandspielzeug
- UV-Badeanzug und eine Strandmuschel als Schattenplatz
- Extra Snacks und Wasser
Praktische Extras
- Ein Buch oder E-Reader
- Bargeld fürs Parken und für Strandverkäufer
- Wiederverschließbare Beutel für nasse Bademode und Handy
- Ein Ball, eine Frisbee oder Beachball-Schläger
- Ein tragbarer Lautsprecher · leise und nur für deine Gruppe
Was du nicht einpacken solltest
- Chemische Sonnencreme mit Oxybenzon oder Octinoxat, wenn es an ein tropisches Riff geht · an vielen Riffzielen eingeschränkt, dort riff-freundliche Sonnencreme nehmen; am Mittelmeer kein Thema
- Glasflaschen und Gläser · an vielen Stränden verboten und im Sand gefährlich
- Wertsachen und guter Schmuck · im Sand und im Wasser schnell verloren
- Einwegplastik, das du liegen lässt · nimm alles wieder mit, was du mitbringst
Pack-Tipps und typische Fehler
Riff-freundliche Sonnencreme zählt vor allem an tropischen Riffen
Am Mittelmeer und auf Mallorca gibt es kein Verbot bestimmter Sonnencremes. An tropischen Riffen sieht es anders aus: Am Roten Meer in Ägypten, in Thailand oder auf den Malediven sind Cremes mit Oxybenzon und Octinoxat teils verboten oder unerwünscht, weil sie die Korallen schädigen. Eine mineralische Sonnencreme auf Zinkbasis schützt deine Haut und ist überall willkommen.
Nachcremen, nicht einmal eincremen
Sonnencreme reibt sich ab. Trag sie eine halbe Stunde vor dem Rausgehen großzügig auf, für den ganzen Körper etwa drei bis vier Esslöffel oder ein gut gefülltes Schnapsglas, und creme dann alle zwei Stunden nach, sofort nach dem Baden und nach dem Abtrocknen. Wichtig: Das Nachcremen verlängert die Schutzzeit nicht, es hält sie nur. Wer einmal cremt und es dann vergisst, holt sich den Sonnenbrand. Am und im Wasser darf es ruhig LSF 50+ sein.
Eine Rippströmung besiegst du, indem du nicht ankämpfst
Zieht dich eine Strömung vom Strand weg, schwimm nicht dagegen an, das kostet nur Kraft. Bleib ruhig, halt den Kopf über Wasser und schwimm parallel zum Ufer aus der Strömung heraus, denn sie ist meist nur ein schmales Band. Jenseits der Brandung lässt sie nach, dann kannst du seitlich zurück zum Strand. Kommst du nicht raus, lass dich treiben und mach mit erhobenem Arm auf dich aufmerksam. Bade am besten an bewachten Stränden und achte auf die Flaggen: Rot heißt Badeverbot.
Eine Trockentasche ist dein wichtigstes Teil
Eine einzige wasserdichte Hülle oder Trockentasche für Handy, Schlüssel und Geld heißt: Ihr könnt alle gleichzeitig ins Wasser, ohne dass einer als Wache bei den Handtüchern bleibt.
Was am häufigsten vergessen wird
- Eine Trockentasche für Handy, Schlüssel und Geld
- Bargeld fürs Parken und für die Strandverkäufer
- Wiederverschließbare Beutel für nasse Bademode
- Ein Müllbeutel, um deinen Abfall wieder mitzunehmen
Was viele hinterher vermisst haben
- Eine zweite Bademode, damit eine immer trocken ist
- Wasserschuhe für heißen Sand und steinige Einstiege
- Dein eigener Schatten an einem Strand ohne Schatten
- Mehr Trinkwasser, als du dachtest zu brauchen
Häufige Fragen
Was muss auf die Packliste für den Strandurlaub?
Zuerst der Sonnenschutz: Sonnencreme LSF 30+, ein Hut, eine Sonnenbrille und etwas zum Überziehen. Dann genug Wasser, ein Strandtuch pro Person, eine Trockentasche für Handy und Schlüssel, dein eigener Schatten, wenn der Strand keinen hat, eine zweite Bademode, Wasserschuhe und After-Sun für den Abend. Du kannst die Liste hier abhaken oder als PDF ausdrucken.
Was braucht man für einen Tag am Strand?
Für einen Tag reichen Sonnenschutz, ein Strandtuch, genug Wasser und eine Trockentasche für die Wertsachen. Dazu Bademode, eine Kühlbox mit Snacks, ein Müllbeutel für den Abfall und Bargeld fürs Parken. Mit kleinen Kindern kommen Schwimmwindeln, eine Strandmuschel und Sandspielzeug dazu.
Welche Sonnencreme für den Strand?
Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt mindestens LSF 30, am und im Wasser eher LSF 50+. Trag sie großzügig auf und creme alle zwei Stunden und nach jedem Bad nach. An tropischen Riffen wie im Roten Meer oder in Thailand nimmst du eine mineralische, riff-freundliche Sonnencreme; am Mittelmeer ist das nicht vorgeschrieben.
Was tun bei einer Rippströmung?
Nicht dagegen ankämpfen. Bleib ruhig, halt den Kopf über Wasser und schwimm parallel zum Ufer, nicht direkt zum Strand. Die Strömung ist meist schmal und lässt hinter der Brandung nach, dann kannst du seitlich zurück. Kommst du nicht heraus, lass dich treiben und signalisiere Hilfe. Bade an bewachten Stränden und achte auf die Flaggen.
Was vergisst man oft für den Strand?
Eine Trockentasche für die Wertsachen, Bargeld fürs Parken und für Verkäufer, wiederverschließbare Beutel für nasse Bademode, genug Trinkwasser, Wasserschuhe für heißen Sand und After-Sun für den Sonnenbrand am Abend.