Packliste Therme

Vom NanoPack-Team · Aktualisiert am · Mit offiziellen Quellen abgeglichen

Was du für die Therme einpackst: zuerst zwei große Saunatücher, denn in der Sauna gehört ein Tuch als Unterlage unter den ganzen Körper und das zweite dient zum Abtrocknen. Dazu ein Bademantel für die Wege zwischen Becken, Sauna und Ruheraum, Badeschlappen für die nassen Böden und eine Badehose oder ein Badeanzug für den Thermenbereich. Nimm eine Münze oder ein kleines Vorhängeschloss fürs Schließfach mit und lass Schmuck und teure Uhr zu Hause. Weil du viel schwitzt, gehören eine wiederauffüllbare Trinkflasche und für danach eine reichhaltige Pflege dazu. Das Wichtigste wiegt nichts, das Etikette-Wissen: In der deutschen und österreichischen Sauna sitzt du textilfrei und immer auf dem Handtuch, beim Aufguss bleibst du bis zum Ende und hältst die Ruhe ein. Ob eine Badekappe nötig ist, steht in der Badeordnung und ist je nach Bad verschieden.

Therme: das Wichtigste auf einen Blick

  • Zwei große Saunatücher: eines als Unterlage, eines zum Abtrocknen
  • Ein Bademantel für die Wege und die Ruhephasen
  • Badeschlappen für die nassen Böden
  • Eine Badehose oder ein Badeanzug für den Beckenbereich
  • Eine Münze oder ein kleines Vorhängeschloss fürs Schließfach
  • Eine wiederauffüllbare Trinkflasche, du schwitzt viel
  • Eine reichhaltige Pflege für die Haut nach dem Saunen
  • Ein Haargummi und ein kleiner Kulturbeutel
  • So wenig Wertsachen wie möglich, Schmuck und Uhr bleiben zu Hause
  • Das Etikette-Wissen: textilfrei, immer auf dem Handtuch, leise

In die Therme nimmst du wenig mit, aber das Wenige richtig. Anders als am Strand brauchst du keinen halben Hausstand, sondern eine Handvoll Dinge, die den Tag angenehm machen: zwei Handtücher, weil in der Sauna immer eines als Unterlage unter dir liegt, einen Bademantel für die kühlen Wege zwischen den Aufgüssen und Schlappen für die Böden, die überall nass sind. Der Teil, den die meisten Packlisten weglassen, ist die Etikette. In der deutschen und österreichischen Sauna sitzt man textilfrei und immer auf dem eigenen Tuch, und das ist keine Förmlichkeit, sondern Hygiene und Rücksicht. Wer das vorher weiß, geht entspannter hinein. Diese Liste unterscheidet den Tagesbesuch vom Wochenende im Thermenhotel und sagt dir bei jedem Punkt, warum er draufsteht.

Was du nicht einpacken solltest

  • Schmuck, Ehering und die gute Uhr · Wärme, Wasser und ein fremdes Schließfach sind keine gute Kombination
  • Badekleidung für die Sauna · in der klassischen Sauna in Deutschland und Österreich wird textilfrei sauniert, Badehose und Bikini bleiben draußen
  • Das Handy für Sauna und Ruhebereich · Fotografieren und Telefonieren sind dort nicht erlaubt, schon aus Rücksicht auf die anderen
  • Glasflaschen · auf nassen, barfüßigen Böden gefährlich und in vielen Thermen ohnehin verboten
  • Ein großer Koffer für den Tagesbesuch · du verbringst den Tag im Bademantel, alles Weitere liegt nur im Schrank
  • Intensives Parfüm vor dem Aufguss · im engen, heißen Aufgussraum wird starker Duft für die anderen schnell unangenehm

Pack-Tipps und typische Fehler

Zwei Handtücher sind kein Luxus, sondern Vorschrift

Die wichtigste Regel im Nassbereich betrifft das Handtuch. In der Sauna muss zwischen dir und der Holzbank immer ein Tuch liegen, und zwar so, dass der ganze Körper samt Füßen darauf Platz hat. Das hat zwei Gründe: Hygiene, weil kein Schweiß ins Holz zieht, und Rücksicht auf den Nächsten, der sich auf dieselbe Bank setzt. Deshalb nimmst du ein großes Tuch als Unterlage und ein zweites zum Abtrocknen. Ein Saunatuch darf ruhig körperlang sein, ein kurzes Duschtuch reicht als Unterlage nicht.

Textilfrei heißt wirklich ohne alles

In der klassischen deutschen und österreichischen Sauna sauniert man nackt. Badehose, Bikini und Badeanzug bleiben draußen, weil sie Nässe und Rückstände speichern und als unhygienisch gelten. Auf dem Weg dorthin und im Ruhebereich trägst du Bademantel oder Wickeltuch, in der Kabine legst du das Tuch unter dich. Wer sich damit nicht wohlfühlt, findet in vielen großen Thermen einen separaten Textil-Saunabereich, in dem Badekleidung erlaubt ist, oder besucht einen Damentag. Ein Zwang ist nichts davon, aber Badekleidung mitten in der klassischen Sauna fällt auf und wird ungern gesehen.

Beim Aufguss gelten eigene Regeln

Ein Aufguss ist der Höhepunkt des Saunagangs und hat feste Abläufe. Komm rechtzeitig, denn viele Thermen lassen nach dem Start niemanden mehr in die Kabine, damit weder Hitze noch Dampf entweichen. Bleib bis zum Ende, statt mittendrin zu gehen. Das Wedeln mit dem Tuch übernimmt der Saunameister, misch dich nur ein, wenn er dazu einlädt. Setz dich als Ungeübter lieber auf die unteren Bänke, dort ist es deutlich milder. Und steh danach langsam auf, der Kreislauf braucht einen Moment.

Erst abkühlen, dann ruhen, dann wieder hinein

Ein Saunagang ist mehr als die heiße Kabine. Dusch dich vorher ab, in vielen Häusern ist das Pflicht, und geh dann etwa acht bis fünfzehn Minuten in die Wärme. Danach kühlst du an der frischen Luft und unter der Dusche ab, bevor du ins Tauchbecken steigst, und ruhst anschließend ungefähr so lange, wie der Saunagang gedauert hat. Zwei bis drei Gänge sind für die meisten genug. Trink zwischendurch reichlich, aber keinen Alkohol. Genau dafür liegen Trinkflasche, warme Socken und ein Tuch zum Zudecken in der Tasche.

Wenig Wertsachen und das richtige Pfand fürs Schließfach

Nimm so wenig mit, wie es geht. Schmuck und die gute Uhr bleiben zu Hause, ins Schließfach kommen nur Ausweis, eine Karte und etwas Bargeld. Viele Thermen arbeiten mit einem Chip-Armband, mit dem du Getränke und Aufpreise buchst und erst am Ausgang bezahlst, im Nassbereich brauchst du also kaum Bargeld. Wichtig ist nur, vorher zu wissen, wie das Schließfach schließt: mal reicht eine Ein-Euro-Münze, mal ein Chip, mal brauchst du ein eigenes kleines Vorhängeschloss. Das ist von Haus zu Haus verschieden.

Was am häufigsten vergessen wird

  • Ein zweites großes Saunatuch als Unterlage, nicht nur eines zum Abtrocknen
  • Eine Ein-Euro-Münze oder ein Chip als Pfand fürs Schließfach
  • Badeschlappen für die nassen und rutschigen Böden
  • Eine reichhaltige Pflege für die Haut nach dem letzten Saunagang
  • Ein Haargummi, um die Haare hochzubinden

Was viele hinterher vermisst haben

  • Ein zweites Saunatuch, als in der Sauna das Tuch als Unterlage fehlte
  • Warme Socken für die Füße, die in der Ruhephase auskühlten
  • Die eigene Trinkflasche statt teurer Getränke an der Saunabar
  • Ein Bademantel, um zwischen den Aufgüssen nicht zu frieren

Häufige Fragen

Was muss man in die Therme mitnehmen?

Am wichtigsten sind zwei große Saunatücher, eines als Unterlage in der Sauna und eines zum Abtrocknen, dazu ein Bademantel für die Wege und die Ruhephasen, Badeschlappen für die nassen Böden und eine Badehose oder ein Badeanzug für den Beckenbereich. Nimm eine Münze oder ein kleines Vorhängeschloss fürs Schließfach mit, eine wiederauffüllbare Trinkflasche gegen den Flüssigkeitsverlust und eine reichhaltige Pflege für die Haut nach dem Saunen. Wertsachen lässt du besser zu Hause. Du kannst die Liste hier abhaken oder als PDF ausdrucken.

Wie viele Handtücher braucht man in der Sauna?

Mindestens zwei große. In der deutschen und österreichischen Sauna muss zwischen deinem Körper und dem Holz immer ein Handtuch liegen, und der ganze Körper samt Füßen gehört darauf, also brauchst du ein Tuch als Unterlage und ein zweites zum Abtrocknen. Ein Saunatuch sollte etwa körperlang sein. Wer danach noch duschen und ins Becken will, nimmt ein drittes, kleineres Tuch dazu.

Was zieht man in der Sauna an?

In der klassischen Sauna in Deutschland und Österreich sauniert man textilfrei, also ohne Badekleidung, denn Badehose und Bikini speichern Nässe und gelten als unhygienisch. Auf dem Weg zwischen den Kabinen trägst du einen Bademantel oder ein Wickeltuch, im Thermen- und Beckenbereich dagegen Badekleidung. Wenn du dich damit unwohl fühlst, haben viele Thermen einen separaten Textil-Saunabereich oder eigene Damentage.

Braucht man in der Therme eine Badekappe?

Meistens nicht. Eine allgemeine Badekappenpflicht gibt es in deutschen Bädern kaum noch, weil die Filtertechnik Haare heute problemlos bewältigt. Einzelne Bäder schreiben sie aber weiterhin vor, oft nur im Sportbecken, und das steht in der jeweiligen Badeordnung. Prüf im Zweifel vorher die Regeln deiner Therme, dann packst du die Kappe nur ein, wenn du sie wirklich brauchst.

Was gehört auf eine Wellness-Packliste?

Für einen Wellnesstag reichen ein Bademantel, zwei große Handtücher, Badeschlappen und Badekleidung für den Beckenbereich. Dazu ein kleiner Kulturbeutel mit Duschgel, Shampoo und einer reichhaltigen Pflege für danach, eine Trinkflasche, ein Haarband und wenig Wertsachen. Bleibst du über Nacht im Thermenhotel, kommen Wechsel- und Nachtwäsche, ein drittes Handtuch und Hausschuhe dazu.

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